
Als wir den Tag der Offenen Tür Ende 2009 ankündigten, ahnten wir noch nicht, dass der Vulkanausbruch am Eyjafjallajökull sein vorherrschendes Thema sein würde. Wir hatten eher an harmloseren Klönschnack wie Erfahrungsaustausch über Islandreisen gedacht … diese Themen kamen aber auch nicht zu kurz, es war ein interessanter Nachmittag, und wir freuen uns über den "genau richtig dosierten" Besuch von etwa 50 Gästen aus Wedel und Hamburg, aber auch von weiter her, sogar aus Wien. Auch wir konnten einiges dazulernen - z.B. von der Besucherin, die erzählte, wie sie Island 1961 erlebt hatte …
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Am Morgen: Die Vorbereitungen laufen (hier: in der "Pönnukökur-Factory")

Um 13 Uhr ist es soweit:


Die Tür ist offen, das Empfangskomitee steht bereit

Drei Buffets sind angerichet: Kaffee & Kuchen gibt's im 1. Stock, …


… im Parterre Lamm, Schnittchen und typisch isländische Beilagen …
… während die Spezialitäten für Mutige draußen bereitstehen …

… aus Rücksicht auf empfindlichere Nasen.

Klein aber fein: unser Flohmarkt

Das "Infocenter" mit Prospekten und fünf Metern Islandliteratur.

Island-Klönschnack …

… und interessante Gespräche wurden von zwei Programmpunkten unterbrochen:

Bruno Guttenberg informierte über den Vulkanausbruch,

Barbara Amend und Hanna Brümmel, gerade aus Island zurückgekehrt, …

... berichten von ihren Eindrücken von der Umgebung des Eyjafjallajökull.

Viele Gäste kamen vor allem wegen der Informationen zum Vulkan …

andere wegen des Films (leider kein Bild), und natürlich aus Interesse an Island.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern für einen schönen und interessanten Tag!
Ebenso bedanken wir uns für die Spenden und Flohmarkteinnahmen, mit denen wir das Museum Skógar in Island unterstützen möchten, das, nur 12 km vom Krater des Eyjafjallajökull entfernt, in der kleinen Zone liegt, die besonders stark von Aschefall betroffen wurde.
Das Museum blieb wegen der Asche 17 Tage lang geschlossen, das gesamte Gelände und alle Dächer mussten gesäubert werden. Insbesondere die historischen Außengebäude des Museums - allem voran die Torfhäuser mit ihren Grasdächern - sind nur mit großem Aufwand zu reinigen.
Bilder dazu sind auf der Website des Museums zu sehen: Museum Skógar